Jede Art von Fahrzeugen wird hinsichtlich der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) in einem speziellen Prüfverfahren getestet. Regelmäßig kommen nämlich neue Anforderungen an Fahrzeuge hinzu: gesetzliche Regelungen zur CO2-Reduktion, fortschrittliche Sicherheitstechniken oder neue Komfortfeatures. Das hat zur Folge, dass die Automobilindustrie weitere elektrische und elektronische Konzepte entwickelt wie Hybrid- und E-Antriebe mit Hochvolt-Bordnetzen über kamerabasierte Assistenzsysteme oder elektrisch betriebene Klimakompressoren. Der somit sich erhöhende Elektronikanteil im Niedervoltbereich und die steigende Elektrifizierung des Antriebsstrangs bringt für die OEMs auch in der EMV-Absicherung neue Herausforderungen mit sich. Hochmoderne Messtechniken werden für den steigenden Testaufwand bei reinen E-Fahrzeugen gefordert. Auf diese Situation hat nun der Engineering- und Consulting-Dienstleister MBtech reagiert und hat in Mönsheim eine neue Prüfhalle gebaut. Auf einer Fläche von 2.200 Quadratmetern entstand in Mönsheim eine der modernsten Prüfanlagen in diesem Bereich. Bei den Tests werden sowohl Eigenentstörungen wie auch die sogenannte Fernentstörungen untersucht. Hierbei müssen gesetzliche Anforderungen beachtet werden, die gewährleisten, dass die Umgebung des Fahrzeugs nicht beeinflusst wird. Der zweite Schwerpunkt bei den Tests sind Analysen, inwieweit externe Störquellen die Fahrzeugelektronik beeinflussen. Schließlich müssen alle Systeme, insbesondere sicherheitsrelevante Funktionen, auch bei der Vorbeifahrt an Sendeanlagen aller Art problemlos funktionieren. Um diese und ähnlich starke elektromagnetische Felder realitätsgetreu nachzustellen, gibt es in der neuen EMV-Halle eine Verstärkerleistung von bis zu zehn Kilowatt. Aber die neue EMV-Halle ist nicht alleine auf die Hochvolt-Bordnetzarchitekturen von Hybrid- und Elektroautos ausgelegt, sondern auch auf alternative Energiequellen: Dient eine Wasserstoff-Brennstoffzelle anstelle einer Lithium-Ionen-Batterie als Stromlieferant für den E-Motor, muss die EMV-Prüfeinrichtung für die spezifischen Eigenschaften dieses „leichten“ Elements vorbereitet sein. Z. B. Porsche vertraut bereits seit mehreren Jahren auf die EMV-Tests von MBtech. Insgesamt nutzen rund 300 Unternehmen die EMV-Dienstleistungen in Waiblingen, Sindelfingen und Mönsheim. Und das Spektrum der EMV-Dienstleistungen reicht vom PC-Chip bis zum 90-Tonnen Mobilkran (ob neuer oder gebrauchter Mobilkran).
Die Gottwald Hafenschienenkrane sind moderne, wirtschaftliche und zugleich flexible Umschlaggeräte auf Schienen, die sich in bestehende oder zukünftige Transportketten und Infrastrukturen integrieren lassen. Dieser Mobilkran ist mit der vielfach bewährtern Gottwald Hafenmobilkran-Technologie ausgestattet. Er ist bestens geeignet zum Einsatz an engen, mit Schienen ausgestatteten Kais, auf denen neben dem Kran auch Züge, LKWs und Förderbänder betrieben werden. Außerdem kann er auch an Spezialkais für den dauerhaften rauen und professionellen Schüttgutumschlag eingesetzt werden. Was genau bedeutet nun die Verwendung der Hafenmobilkran-Technologie auf Schienen? Hafenschienenkrane vereinen bewährte Hafenmobilkran-Technologie mit schienengebundenen Portalen anstelle bereifter Unterwagen. Ab dem Drehkranz aufwärts haben sie die gleichen Baugruppen wie Gottwald Hafenmobilkrane. Infolgedessen bietet dieser Krantyp alle Vorteile der bewährten Hafenmobilkran-Varianten: Sie verfügen über einen diesel- oder vollelektrischen Antrieb für hohen Wirkungsgrad, sie sind ausgelegt für alle Umschlagarten (Container, Schütt- und Stückgut sowie Projekt Cargo) und sie ermöglichen einen schnellen Wechsel von Lastaufnahmemitteln. Diese Kranart kann in allen verfügbaren Varianten ausgelegt werden, natürlich auch als 4-Seil-Greifer-Variante für den professionellen Schüttgutumschlag. Um die Bewegung von Zügen und LKW sowie den Betrieb von Förderbändern unterhalb der Krane zu ermöglichen – egal ob es sich um bestehende oder um neu zu bauende Kais handelt – richten sich die individuellen Portallösungen mit Spurweiten zwischen 10 und 20 Metern und Durchfahrtshöhen zwischen 4 und 8 Metern nach den jeweiligen Terminalanforderungen. Was sind noch weitere Vorteile der Hafenschienenkrane: Sie haben eine modulare Bauweise, ein vergleichsweise niedriges Gesamtgewicht und kurze Lieferzeiten sowie geringe spezifische Investitionskosten in Kran und Kaiinfrastruktur. Diese Vorzüge machen Hafenschienenkrane von Gottwald zu einer guten Alternative in Anwendungsbereichen, wo bisher zumeist Greiferbrücken und Stetigförderer eingesetzt wurden. Die Gottwald Hafenschienenkrane eignen sich zudem als moderner, flexibler und zugleich kostengünstiger Ersatz in Terminals mit veraltetem, leistungsschwachem und schienengebundenem Umschlaggerät. Des Weiteren sind die Gottwald Hafenmobilkrane mit einem gummibereiftem Unterwagen, die Gottwald bereits 1956 als erstes Unternehmen in den Markt eingeführt hatte, ausgestattet. Sie warten mit Ausladungen bis 56 Meter und Traglasten bis 200 Tonnen für größte Vielseitigkeit auf. Konzipiert wurden sie für den Einsatz in Universal- und Spezialterminals und sind auch an die rauen Bedingungen in Häfen angepasst. Das innovative, robuste Achskonzept, bei dem alle Achsen einzeln gelenkt werden, inklusive großer Reifen und einem Vertikalausgleich von +/- 250 mm, macht Folgendes möglich: problemloses Passieren von Engstellen, einfaches Überwinden von Hindernissen, Schienen und Kaiunebenheiten, Krebsgang und kleinste Kurvenradien für einfaches Positionieren am Kai und selbst bei Sturm das sichere und zuverlässige Verfahren zum nächsten Kai. Daneben bieten Gottwald Hafenmobilkrane eine flexible und leistungsstarke Lösung für die Ausrüstung neuer sowie die Erweiterung und Modernisierung bestehender Kaianlagen. Das einfache und schnelle Verfahren des Krans zum gewünschten Einsatzort garantiert höchste Mobilität, senkt die Gesamtanzahl benötigter Krane im Hafen und spart Investitionskosten in Schienen oder andere Kai-Infrastruktur ein. Der diesel-elektrische Antrieb offeriert nicht nur hohe Zuverlässigkeit sowie niedrige Betriebs- und Wartungskosten, sondern macht den Kran auch unabhängig von externen Energiequellen. Bei Bedarf kann aber auch auf den Betrieb mit externem Strom gewechselt werden. Die bewährte Technologie des Hafenmobilkrans mit bereiftem Unterwagen ist Grundlage für die weiteren Hafenkrantypen: Hafenschienen-und Schwimmkran. Bis heute sind etwa 1.300 Hafenmobilkrane von Gottwald in über 90 Ländern im Einsatz.
Der Mobil Kran Tadano Faun HK 70 ist ein Aufbaukran und beeindruckt mit vielen positiven Merkmalen. Seine maximale Traglast liegt bei ganzen 70 t. Sein Ausleger ist ausfahrbar von 11,0 m bis 44,0 m, eine Verlängerung ist möglich auf 9 m und 16 m. Die Hakenhöhe mit Verlängerung erreicht maximal 61 m. Das Fahrgestell dieses Aufbaukrans ist ein 5-achsiges Mercedes-Benz-Fahrgestell vom Typ Actros (10 x 4). Aber auch andere Fahrgestelle sind auf Anfrage lieferbar. Der Hauptrahmen besteht aus einer verwindungs- und biegesteifen Stahlkonstruktion aus hochfestem Feinkornstahl in Kastenbauweise zur Befestigung am Trägerfahrzeug. Die Kranabstützung ist eine hdraulische und teleskopierbare 4-Punkt-Abstützung , die vorne schwenkbar ist und Bedienungsmöglichkeiten an beiden Seiten des Fahrgestelles und in der Oberwagenkabine hat. Die Abstützbasis hat folgende Größenmaße: längs – ca. 6,5 m / quer – 6,3 m. Der Rahmen des Oberwagens ist eine verwindungssteife Schweißkonstruktion mit einer außenverzahnten, einreihigen Kugeldrehverbindung, die um 360° unbegrenzt drehbar ist. Verbaut ist im Kran ein Mercedes-Benz 4-Zylinder-Dieselmotor OM 904 LA (Euromot III A / EPA Tier 3), der wassergekühlt ist. Seine Drehzahl kann über ein Fußpedal stufenlos geregelt werden, die Motorleistung (nach DIN 6270B / DIN 6271) liegt bei 90 kW (122 PS) bei 2200 min-1 und sein Drehmoment liegt bei 470 Nm (48 kpm) bei 1200 – 1600 min-1. Die Motorleistung nach DIN 6270B / DIN 6271. Der Kraftstoffbehälter fasst bis 200 l. Das Hydraulik System ist Diesel-hydraulisch mit einer 3-Kreishydraulik, einer leistungsgeregelten Axialkolbendoppelpumpe (hydraulisch verstellbar) und einer Zahnrad-Doppelpumpe. Der Teleskopausleger des HK 70 ist fünfteilig und ist aus hochfestem Feinkornstahl gebaut. Er besteht aus einem Grundausleger und vier Teleskopteilen, einem Teleskopzylinder, ist hydraulisch unter Teillast teleskopierbar und ist 11,0 m – 44,0 m lang. Die Mobilkran Oberwagenkabine ist sehr großräumig und besteht aus einer Stahl- Kunststoff-Ausführung mit Sicherheitsverglasung und getönten Scheiben, kippbarem Arbeitsplatz mit verstellbarem, hydraulisch gedämpftem Fahrersitz, motorunabhängige r Warmwasserheizung sowie Kontroll- und Bedienungselementen für den Kranbetrieb. Die elektrische Anlage wird mit 24 V Gleichstrom und zwei Batterien betrieben. Als Zusatzausrüstung können für den HK 70 gegen einen Aufpreis beispielsweise folgende Geräte erworben werden: Lift Adjuster, Auslegerverlängerung 9 m / 16 m, abwinkelbar 0°, 20° und 40°, 6 t Hakengeschirr, verschiedene Unterflaschen, 2. Hubwerk (wie Hauptwinde), Drehbereichsbegrenzung, Zusatzölkühler, motorunabhängige Zusatzheizung mit Motorvorwärmung, Klimaanlage, Sonderlackierung und Beschriftung.
Die Cat-Radlader der Baureihe H offerieren mit hoher Leistung, kürzesten Ausfallzeiten und niedrigen Betriebskosten die richtige Lösung für die heutigen Anforderungen. Die Baureihe ist sich für den rauen Betrieb unter allen Bedingungen geeignet. Die wiederholbare Feinsteuerung erlaubt die präzise Kontrolle der Schaufel – so wird weniger Gut verschüttet. Aufgrund der elektrohydraulischen Arbeitsgerätesteuerung und des lastgeregelten Hydrauliksystems, die gleichzeitiges Heben und Kippen zulässt, kann der Caterpillar Radlader mühelos und exakt gesteuert werden. Die Frontlader entsprechen dank ACERT-Motortechnologie den Tier-3-Emissionsvorschriften sowie den Geräuschemissionsvorschriften der Stufe II. Auch der Fahrerkomfort wurde bei diesem Caterpillar Radlader bedacht: Mit äußerst komfortablen Sitzen und hydraulischer Schwingungsdämpfung als Option bieten die Fahrerhäuser der Baureihe H eine ergonomische Arbeitsumgebung. Auch hinsichtlich Wartungsfreundlich ist der Radlader sehr gut: Die Wartungsstellen sind über die Hydraulik- und Elektrik-Servicezentren vom Boden aus zugänglich, wodurch die täglichen Überprüfungen erleichtert, die Wartungsintervalle verlängert und die Vorhalte- und Betriebskosten reduziert werden. Eingebaut wurde in diesen Radlader der Motortyp 6.6 ACERT, der eine Nettoleistung (nach ISO 9249) von 182 PS und einen Drehmomentanstieg von insgesamt 38 % hat. Sowohl die Bauteile als auch die Technologie des IT38H sind bewährt. Das ACERT-Konzept sorgt für schadstoffarmen Betrieb ohne Einbußen bei Effizienz und Lebensdauer. Die HD-Bauteile warten mit beeindruckender Standfestigkeit unter schwersten Einsatzbedingungen auf, generell ist die Gesamtkonstruktion des Radladers sehr robust. Die Diagnosesysteme zur Überwachung des Maschinenzustands steigern die Zuverlässigkeit. Lastgeregelte Load-Sensing-Arbeitshydraulik für kürzere Taktzeiten und Sperrdifferenziale sorgen für beste Traktion bei schlechten Bodenverhältnissen. Der Dieselmotor bringt eine Konstantleistung über den gesamten Betriebsdrehzahlbereich.
Der Raupenkran 2200 gehört zu den Mobilkran Modellen des Herstellers Sennebogen. Er verfügt über eine moderne 4-Keis Hydraulikanlage sowie über eine elektronische Grenzlastregelung. Der Mobilkran bietet zudem eine Windenzugkraft von 2 x 85 kN ( max. 120 kN in der 1. Lage). Er beeindruckt zudem mit einer ausgezeichneten Feinfühligkeit und hohen Seilgeschwindigkeit und wurde äußerst robust und servicefreundlich konzipiert. Sein Antrieb ist unabhängig über einen separaten Hydraulikkreis, zwei Drehgetriebe mit jeweils einem Hydraulikmotor und Ölbad-Planetengetriebe betätig. Der Mobilkran verfügt außerdem über federbelastete, hydraulische, lüftbare Sicherheitslamellenbremsen, er ist selbsteinfallend bei Stillstand und weist Drehgeschwindigkeiten zwischen 0 und 4,0 min-1 bzw. zwischen 0 und 2 min-1 für den Kranbetrieb auf. Der 2200 hat außerdem eine Feinschwenkschaltung und einen starken, großdimensionierten Drehkranz integriert, der außen verzahnt ist, wodurch geringe Flankenpressung und Momente entstehen. Sein Rohrausleger misst 12,1 bis 59,7 m. Einbaut ist in dem Raupenkran ein CAT Dieselmotor C7 mit Direkteinspritzung, der wassergekühlt wird und eine Leistung von 186 kW (253 PS) bei 2000 min vollbringt. Alle Hydraulikpumpen sind Verstellpumen mit Einzelregelung und energiesparender Bedarfstromsteuerung und Druckabschneidung. Die Fahrerkabine des Krans bietet viel Komfort: Sie ist elastisch gelagert mit einer Superschalldämmung, bietet Rundum-Sicht sowie ein getöntes Sicherheitsglas und eine Frontscheibe mit Belüftungsposition. Das Einsatzgewicht der Grundmaschine 2200 inklusive 2 x 85 kN Winden, 186 kW Dieselmotor, 12,1 m Grundausleger, Gegengewicht mit 25 t, Laufwerk B7, 700 mm 3-Steg-Bodenplatten beträgt dann in der Summe etwa 72 t.
Der Hersteller Sennebogen hat in seiner Mobilkran Pallette unter anderem den Fahrzeugkran HPC 40. Der Motor des HPC 40 hat eine Leistung von 91 kW bzw. 124 PS und er kann Lasten von 35 bzw. 40 t tragen. Der Mobilkran des Typs Deutz TCD 2012L42 V hat eine wassergekühlte Kühlung und eine Nenn-Drehzahl von 2200 min. Sein Kraftstofftank fasst ein einen Inhalt von bis zu 240 l. Die Arbeitsausrüstung des HPC 40 umfasst einen 30 m Teleskopausleger, der vierteilig sowie hydraulisch teleskopierbar ist und einen Rollenkopf für 33 m Rollenhöhe hat. Sowohl der Hubzylinder als auch Teleskopzylinder ist jeweils mit Rohrbruchsicherheitsventilen versehen. Der Antrieb der Hubwinde läuft über einen Axialkolbenmotor mit angebautem Bremsventil und Planetengetriebe mit Sicherheitlamellenbremse im Ölbad. Zudem verfügt der Mobilkran über eine Windendrehanzeige und eine Zugkraft von 35 kN max. 40 kN (in der 1. Lage). Die Seilgeschwindigkeit beträgt maximal 0 – 95 m / min und der Seildurchmesser 14 mm. Sein Spitzenausleger ist neigbar (0° / 40°). Die gesamte Sicherheitseinrichtung entspricht den deutschen und europäischen Vorschriften. Die Elektronische Lastmomentbegrenzung (LMB) ist mit einer Klartextanzeige von
Winkel, Auslegerlänge und Ausladung, Hubendschalter, Seilablaufsicherung versehen. Ebenso gibt es eine Dosenlibelle zum Ausrichten des Gerätes. Die Fahrerkabine des Mobilkrans ist eine SENNEBOGEN maXcab mit Schiebetür, exzellenter Ergonomie, Heiz-Klimaautomatic mit Temperaturvorwahl und Frischluft / Umluftfilter, luftgefedertem Komfortsitz, ausgezeichneter Rundumsicht und mit dem SENNEBOGEN Diagnostic System. Das Gewicht des HPC 40 mit 4t Gegengewicht, 13 m Klappspitze, 20t Haken, 4-Achs LKW (8×4) beträgt etwa 34.500 kg.
Die großen Caterpillar Radlader punkten mit Sicherheit, Haltbarkeit, Zuverlässigkeit, Wartungsfreundlichkeit, maximale Leistung, minimale Ausfallzeiten und optimale Produktivität. Sie sind an gängige Lastkraftwagen und Muldenkipper angepasst. Ihre lang bewährte Aufbaustruktur sorgt für Zuverlässigkeit, Haltbarkeit, mehrfache Überholungen und viele Betriebsstunden pro Bauteil. Die Fahrerhäuser der großen Radlader sind ergonomisch ausgelegt und mit mühelos handhabbaren Bedienelementen und hervorragender Sicht auf die Ladefläche bzw. den Beschickungstrichter ausgestattet. Sicherheitsmerkmale zum Schutz der Mitarbeiter befinden sich sowohl auf als auch in der Umgebung der Maschine. Wichtige Wartungsvorrichtungen wurden für hohe Wartungsfreundlichkeit bei täglichen Überprüfungen, verlängerte Wartungsintervalle und geringere Vorhalte- und Betriebskosten entwickelt. So ist beispielsweise der Caterpillar Radlader 992 G ein neuer Standard für Produktivität, Wartungsfreundlichkeit und Design von Radladern. Der in diesem Radlader eingebaute Motor ist vom Typ 3508B DITA und wartet mit einer Motornennleistung von 812 PS bzw. einer Bruttoleistung von 880 PS auf. Das Knickgelenk-Rahmendesign des 992 G besteht aus einem kompakten, gegen Verwindung und andere Lasten beständigen Vorderrahmen und einem großvolumigen Kastenprofil-Endrahmen mit dem Motor. Größere Freiheit beim Abladen, höhere Ausbrechkraft und bessere Sicht auf Löffel und Material sind dank des Guss-Kastenauslegers und der Geometrie des Umlenkmechanismus gegeben. Das Planeten-Lastschaltgetriebe und der Drehmomentwandler mit Flügelradkupplung ermöglichen ein weiches, gleichmäßiges Schalten mit Tipptastenbedienung. Elektronische Bedienelemente sorgen wiederum für eine höhere Produktivität. Die hydraulische Effizienz des 992G hat eine spürbare Verkürzung der Hub- und Neigetaktzeiten zur Folge und reduziert die Taktzeit insgesamt. Das innovative elektrohydraulische System verhilft dem 992G zu mehr Leistung und erleichtert dem Fahrer die Arbeit. Ein weiterer großer Radlader unter den Caterpillar Radladern ist der 994F, der die Vorzüge der Leistungsfähigkeit, seinem Ansprechverhalten und seiner Robustheit vereint. Dies alles führt zu einer großen Produktvität und Haltbarkeit des 994F. Dieser Radlader hat den Motor vom Typ 3516B HD EUI eingebaut. Seine Nennleistung als auch Bruttoleistung liegt bei jeweils 1.600 PS. Zudem hat der Cat-Motor 3516B HD EUI eine hohe Leistung und damit eine überragende Produktivität. Der zuverlässige und praxiserprobte Motor 3516B HD EUI punktet durch niedrigen Verbrauch, niedrigen Schadstoffausstoß, reduzierten Lärmpegel und niedrigere Betriebskosten. Die Aufbaukomponenten bilden das Rückgrat der Haltbarkeit des 994F. Der HD-Laderahmen mit Kastenprofil bildet eine haltbare, robuste Maschine. Die soliden Hubarme aus Stahl halten hohen Verdrehkräften stand und garantieren so maximale Haltbarkeit und Zuverlässigkeit. Die leistungsstarke und feinfühlige Cat-Hydraulik macht schnelle Materialbewegung möglich. Das fortschrittliche System weist eine leichtgängige Bedienung und störungsfreien Betrieb auf. Das Filterungssystem verhindert Schmutzübertritt aus den übrigen Systemen. Der Caterpillar Radlader 980 H steht für Effizienz durch Technologie. Der 990H mit der Standard-Hubausrüstung ist ideal für die Verwendung mit einem Skw mit 45-64 Tonnen Gewicht geeignet. Mit der Highlift-Ausrüstung als Anbaugerät können mit dem 990H auch Skws mit einem Gewicht von 90 Tonnen beladen werden. Mit dieser Maschine lassen sich die geringsten Kosten pro Tonne in dieser Größenklasse erzielen. Die Nennleistung liegt bei 627 PS, die Bruttoleistung bei 687 PS und die Nettoleistung nach ISO 9249 bei 627 PS. Der Cat-Motor C27 MEUI ACERT erfüllt die Emissionsrichtlinien gemäß EU Stufe IIIA, und der luftgekühlte Ladeluftkühler, Achswellenbremsen, der Drehmomentwandler mit Flügelradkupplung und das elektronische Planeten-Lastschaltgetriebe sind zuständig für einen gut ansprechenden und Kraftstoff sparenden Antriebsstrang. Der 990H wurde außerdem durch ein weiterentwickeltes, modulares Kühlsystem mit luftgekühltem Ladeluftkühler ergänzt, das Emissionsrichtlinien erfüllt, eine höhere Effizienz und Wartungsfreundlichkeit hat, die Sichtverhältnisse verbessert und die Lärmentwicklung reduziert. Die integrierten Aufbaukomponenten des 990H gewährleisten ein stabiles und ausgewogenes System. Der hintere Rahmen mit Kastenprofil, eine Hubrahmenkonsole in Vierplatten-Bauweise, ein Hubrahmen mit Z-Kinematik und Hubarme aus solidem Stahl erlauben eine reibungslose Bewegung des befüllten Löffels beim Anheben und Abladen.
Kobelco Cranes, eine 100 prozentige Tochtergesellschaft des Unternehmens Kobe Steel Ltd., hat veröffentlicht, dass eine neue Produktionsstätte für Raupenkrane in Indien gebaut werden soll. Dieser Schritt des Ausbaus soll die Präsenz von Kobelco im indischen Markt stärken. Dem Markt in Indien wird von Experten ein rapides Wachstum prognostiziert. Das Unternehmen Kobelco Cranes investiert 1,2 Milliarden Yen (entspricht etwa zehn Millionen Euro) in das neue Werk, in dem bereits Anfang Oktober 2011 die Fertigung starten soll. Mit einem Anteil von circa 50 Prozent am einheimischen Markt ist Kobelco eigenen Angaben zufolge der größte Hersteller von Raupenkranen im Land Japan. Im Weltmarkt zählt sich der Hersteller Kobelco mit einem Anteil von selbstgeschätzten 17 Prozent ebenso zu den führenden Herstellern. Das neue Werk in Indien wird die erste Produktionsstätte von Kobelco überhaupt in Übersee sein. Das Grundstück dort vor Ort hat eine Fläche von 40.000 Quadratmetern, wovon insgesamt 6.900 bebaut werden. Der Produktionsumfang beinhaltet Montage, Herstellung, Lackierarbeiten und Versand. Das neue Werk für Raupenkrane wird in der Sonderwirtschaftszone Sri City errichtet, was etwa 75 Kilometer nördlich von Chennai liegt, also im südöstlichen Teil Indiens. Das Werksgelände liegt direkt neben dem Standort des Hydraulikbagger-Werks von Kobelco Construction Machinery, das derzeit im Bau ist und im Januar 2011 die Produktion beginnen wird. Für den Vertrieb in Indien hat Kobelco Cranes vor, im August 2010 die Kobelco Cranes India Pvt. Ltd. („KCI“) zu gründen und zwar als eine hundertprozentige Tochtergesellschaft. Die indische Firma wird im September diesen Jahres ihre Tore öffnen. Wenn das Raupenkran-Werk in 2011 fertiggestellt ist, wird KCI Fertigung und Vertrieb zusammenführen. KCI wird Raupenkrane von 90 bis 250 Tonnen bauen, der volle Betrieb ist für 2013 geplant. Für den indischen Raupenkran-Markt, der im vergangenen Jahr 200 Einheiten erzielte, wird aufgrund großer Investitionen in die Infrastruktur in den kommenden fünf Jahren ein Anstieg auf 700 Einheiten geschätzt. Kobelco erwartet, dass sein Krangeschäft in Übersee in fünf bis zehn Jahren ein wesentlicher Schwerpunkt seiner Einnahmen sein wird. Seit Aufnahme des Krangeschäfts in 1953 war die Fertigung der Kobe Steel Group auf Japan konzentriert und ermöglichte dem Unternehmen, Qualität und Technologie zu verfeinern. Um im Weltmarkt schnell zu wachsen, entschied sich Kobelco nun für die Fertigung in Übersee; auf diese Weise werden Wechselkursrisiken vermieden und Zollbarrieren überwunden. Kobelco vertreibt aber seine Produkte weltweit, z.B. wird Kobelco Deutschland durch viele deutsche Händler vor Ort repräsentiert.
Die Mobilbaukrane der Baureihe MK vom Hersteller Liebherr kombinieren die Mobilität eines klassischen Fahrzeugkranes mit den funktionalen Vorteilen eines Turmdrehkranes. MK Krane sind für eine Ein-Mann-Montage auf Knopfdruck gemacht. Als so genannte Taxikrane sind mehrere Einsätze pro Tag realisierbar. Diese Mobilbaukrane sind mit modernen Autokranchassis ausgestattet. Zudem ist durch sie eine optimale Manövrierfähigkeit garantiert. Für das Rangieren können verschiedene elektronische Fahrprogramme ausgewählt werden. Die Mobilbaukrane MK 63, MK 88 und MK 100(MK 110) sind darüber hinaus mit der 45 Grad Super-Steilstellung ausgestattet. Der Mobilkran MK 63 (Norm EN 14439) besitzt zwei Stränge. Seine maximale Tragfähigkeit liegt bei insgesamt 8.000 kg. Seine Tragfähigkeit bei maximaler Ausladung dagegen beträgt dann 1.800 kg. Der Mobilkran wartet mit einer maximalen Hakenhöhe von 25,0 m auf udn seine Auslegersteilstellung ist zwischen 15 Grad, 30 Grad, und 45 Grad variierbar. Die Größe der Abstützbasis beläuft sich auf 6,32 m x 5,20 m bzw. 7,14 m x 6,90 m. Der Mobilkran MK 88 (Norm EN 14439) besitzt ebenfalls zwei Stränge. Seine maximale Tragfähigkeit ebenso wie beim MK 63 insgesamt 8.000 kg und seine Tragfähigkeit bei maximaler Ausladung liegt dann bei 1.850 / 2.050 kg. Seine maximale Hakenhöhe erreicht 30,2 m. Und auch beim MK 88 ist wiederum die Auslegersteilstellung mit 15 Grad, 30 Grad oder 45 Grad möglich. Seine Abstützbasis ist 7,30 m x 5,75 m bzw. 7,30 m x 7,0 m groß. Der Mobilkran MK 100 / 110 (Norm EN 14439) hat auch wieder zwei Stränge udn eine maximale Tragfähigkeit von 8.000 kg. Wenn die maximale Ausladung erreicht ist, beträgt die Tragfähigkeit des MK 100 / 110 dann 1.600 / 1.800 kg. 33,0 m ist seine maximale Hakenhöhe und 15 Grad, 30 Grad oder 45 Grad könen bei der Auslegersteilstellung eingestellt werden. Die Abstützbasis ist bei diesem Mobilkran 8,25 m x 5,95 m bzw. 8,25 m x 8,20 m groß.
Im Jahr 1905 gründete Carl Gustav Marx die Firma Marx und Co. Ab 1923 spezialisierte sich Marx und Co. auf die Herstellung, Vermietung, Reparatur sowie auf den Einbau von Taxametern. Im Jahr 1961 expandierte das Unternehmen durch Diversifikation, das Warensortiment wurde um die Marinemotoren erweitert. 1980 übernahm die Firma dann auch den Generalimport für YANMAR-Boots-Dieselmotoren (Japan). Der Vertrag mit YANMAR wurde 1987 um den Sektor Industriemotoren mit Gründung der spezifischen Abteilung ausgedehnt. Insgesamt gliedert sich das Unternehmen Marx heute in vier Bereiche: Fahrzeugprodukte, Sicherheitssysteme, Industriemotoren sowie Marinemotoren und Zubehör. Die Firma sieht sich im jeweiligen Bereich als Lösungsanbieter. Zudem offeriert Marx seinen Kunden nicht das Produkt allein wie es vom Lieferanten angeboten wird, sondern ergänzt es zu einer für den Kunden ganzheitlichen Lösung. So werden im Bereich “Fahrzeuge” Werkstätten mit Fahrtschreibern beliefert, die Mitarbeiter der Kunden geschult und die gesamte Gewährleistungsabwicklung übernommen. Im Bereich “Informationssysteme” werden Zeiterfassungssysteme von der Montage der Terminals bis zur Softwareinstallation inklusive Schulung offeriert. Im Industriebereich versorgt Marx seine Kunden mit kompletten Einbauabnahmen mit Protokollierung. Im Bereich “Marine” werden nicht nur Motoren angeboten, sondern auch die komplette Peripherie wie Auspuff, Verkabelung und Einbauunterstützung. Deswegen hat Marx neben den Vertriebsmitarbeitern im Außendienst auch mehrere Mitarbeiter, die für den Bereich Technik und Service zuständig sind sowie großes Know-how im Einkauf, Lager und Logistik haben. Marx als Ganzes steht für Lösungen, Qualität und Beratung. Die Hersteller, die Marx in der Regel exklusiv vertritt, haben beste Qualitätsmerkmale. So können einerseits höhere Preise und Margen erzielt werden und andererseits können so lange Kundenbindungen und Lieferantenbindungen geschaffen werden. Durch Verfeinerung des Produktprogramms, durch kontinuierliche Konzentration auf Qualität und gute Logistik konnte Marx vor allem in den letzten Jahren seine Marktdurchdringung deutlich erhöhen und auf langfristigen Erfolg setzen. Die MARX-Marine-Abteilung blickt auf fast insgesamt 40 Jahre Erfahrung zurück. Im Grosshandel ist die Firma für YANMAR Deutschland, Österreich, Ungarn und Tschechien zuständig.